2.05 Bad Rappenau im Kraichgau
Kurort Burg Schloss Heinsheim Wasserschloss Bergkirche Hallenbad Kurhaus Asthma Saline Sole Rosentritt Städtisches Museum Mühlen Fünfmühlental Hügelgräber Wanderwege Ausflugsziel Burg Guttenberg Kakteensammlung Heilbronn

Die Stadt

Der Kurort und Erholungsort Bad Rappenau liegt im Kraichgau, einem sanft gewellten Hügelland. Mit den Stadtteilen Babstadt, Bonfeld, Fürfeld, Grombach, Heinsheim am Neckar, Obergimpern, Treschklingen und Wollenberg zählt sie knapp 20 000 Einwohner. Verwaltungsmäßig gehört sie zum Landkreis Heilbronn. Als Kurort verfügt Bad Rappenau über gute bioklimatische Voraussetzungen.

Die Stadt und ihre Umgebung bieten eine Menge interessanter Angebote und Ziele, die einen Besuch lohnen. Ob der Gast sich selbst auf Entdeckungsreise begibt, oder ob er an einer Stadtführung mit einem Besuch des Städtischen Museums, an einer Kräutergartenführung, an einem Waldspaziergang mit dem Förster, an einer Führung durch den 400 Jahre alten jüdischen Friedhof, an einer vogelkundlichen Führung oder an einem Kreativkurs im Haus der Gesundheit teilnehmen möchte – Langeweile gibt es sicher nicht.

Zur Geschichte

Wie Ausgrabungen belegen, war die Gemarkung Bad Rappenau bereits in vorgeschichtlicher und frühgeschichtlicher Zeit bewohnt. Zu den Funden gehören unter anderem Grabbeigaben aus der Jungsteinzeit und der Keltenzeit, Baureste römischer Landhäuser und fränkische Reihengräber. Als geschlossene Siedlung trat Bad Rappenau erstmals im 14. Jahrhundert in Erscheinung.

Gegen Ende der Stauferzeit entstand ein Ritterlehensgut, das den Grafen und späteren Herzögen von Württemberg gehörte. Ihre Lehensleute waren die Herren von Helmstadt und ab 1592 die Herren von Gemmingen. Eberhard von Gemmingen war es, der im frühen 17. Jahrhundert ein Wasserschloss errichtete, das noch heute als repräsentatives Gebäude besteht. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam Bad Rappenau an das Großherzogtum Baden.

Von großer Bedeutung für die Entwicklung des Ortes war die Salzbohrung, die Salineninspektor Rosentritt im Jahre 1822 auf großherzogliches Geheiß am Rande des Einsiedelwaldes durchführen ließ. Dabei stieß er in 175 m Tiefe auf ein reichhaltiges Salzlager mit einem Gehalt von 27 % vollgesättigter Sole. Der badische Staat zeigte sich jedoch nicht geneigt, ein Solebad zu errichten. Aus diesem Grund wurde 1832 ein Aktienverein gegründet, mit deren Hilfe der Bau einer Badeanstalt finanziert werden konnte. 1834 wurde das nach Großherzogin Sophie von Baden benannte Bad eröffnet. Das Sophienbad erwies sich jedoch als unrentabel, und blieb daher nur wenige Jahre bestehen. 1845 trat an seine Stelle das neue Salinen-Solebad, das 1903 seinerseits von dem gemeindeeigenen Sophie-Luisen-Bad abgelöst wurde.

1877 konnte das erste Kurheim errichtet werden. 1887 wurde das "Kinderkurhaus Siloah",  benannt nach dem in der Bibel erwähnten "Brunnen des Heils", eröffnet. Träger der Einrichtung war das Diakonissen-Mutterhaus in Mannheim. 1919 richtete die Stadt Stuttgart in dem Landhaus Reichardt ein Kinder-Solebad ein. Bereits seit 1912 leitete Dr. Oskar Vulpius, Professor aus Heidelberg, ein Sanatorium für Knochen-, Gelenk- und Drüsenleiden. Bis 1930 dauerte es aber, bis sich der Kurort Rappenau endlich den Beinamen "Bad" geben durfte. In diesem Jahr wurde auch das 1827 erbaute Salinen-Wirtshaus zu einem Kurhotel ausgebaut. Nur wenige Jahre später wurde in Bad Rappenau das erste Sole-Freibad Süddeutschlands eröffnet. 1966 stellte das Sophie-Luisen-Bad seinen Betrieb ein. Ersetzt wurde es durch ein neues Sole-Hallenbad.

Zu Beginn der 1970er Jahre wurden mehrere Nachbarorte zu Bad Rappenau eingemeindet, so dass die Einwohnerzahl von knapp 6000 auf über 14 000 stieg. Dieser Zuwachs war mitverantwortlich, dass Bad Rappenau 1973 zur Stadt erhoben wurde. 

Sehenswertes

Kuranlagen | Heinsheim | Burgruine Ehrenberg | Schloss Heinsheim

Wasserschloss

Die in einem schönen Park an der Babstadter Straße gelegene dreigeschossige, rechteckige Schlossanlage ist ein ehemaliger Rittersitz aus dem Jahre 1601. Sie wurde anstelle einer alten Wasserburg durch Eberhard von Gemmingen erbaut. Heute stellt der Renaissancebau das historische Zentrum von Bad Rappenau dar. Er steht auf in die Erde eingerammten Eichenbaumstämmen. Der das Schloss umgebende See wird vom Mühlbach gespeist, der bei Haßmersheim-Neckarmühlbach in den Neckar mündet. 

An der nordwestlichen und an der nordöstlichen Ecke befindet sich je ein Rundturm. Die Südseite, an der der Wassergraben heute zugeschüttet ist, wird bestimmt durch einen großen Treppenturm, der unten sechseckig ist und nach oben rund zuläuft. In das Innere gelangt man durch das prunkvolle Spätrenaissance-Portal, dessen oberen Abschluss ein aus Sandstein gefertigtes Brustbild des Bauherrn und das Allianzwappen Gemmingen-Rodenstein ziert. 

Das Wasserschloss dient heute als Rathaus. Der Gemeinderat hält dort seine Sitzungen ab. Außerdem ist das Ordnungsamt hier untergebracht. Im geräumigen Foyer finden ab und zu Wechselausstellungen und im Schlosshof während der Sommermonate Theatervorführungen und Konzerte statt. 

Schloss im Stadtteil Babstadt

Das Schloss in Babstadt hatte drei Vorgängerbauten. Bereits im 15. Jahrhundert befand sich an gleicher Stelle eine Burg, deren Besitzer jedoch unbekannt sind. Diese wurde möglicherweise im Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) zerstört. Jedenfalls wurde sie 1649 durch ein Herrenhaus im Renaissancestil, das jedoch nur etwas über 60 Jahre stehen sollte, ersetzt. Bereits 1711 wurde es wegen Baufälligkeit abgerissen und musste einem barocken Schloss weichen, das von den Freiherren von Gemmingen erbaut wurde. Das jetzige Gebäude wurde zwischen 1898 und 1911 im Jugendstil errichtet. Noch heute ist es Wohnsitz von Angehörigen der Familie von Gemmingen. Lediglich in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg diente es vorübergehend als Aufenthalt für Flüchtlinge und als Altenheim. 

Das Schloss in Babstadt ist ein zweigeschossiges Gebäude mit hohem Walmdach. Das Eingangsportal, die Holztreppe im Innern und die Fenstergitter stammen noch von dem direkten Vorgängerbau. Die vier Ecken des Gebäudes zieren Turmaufsätze. Hinter dem Schloss erstreckt sich eine große Parkanlage mit altem Baumbestand. Das Anwesen ist von einer zinnenbekrönten Mauer umgeben. Zur Anlage gehören auch Wirtschaftsgebäude. Der Eintritt in das Schloss erfolgt durch ein hölzernes Eingangstor und eine Freitreppe. Da sich das Schloss in Privatbesitz befindet, sind Besichtigungen im Innern nicht möglich. 

Schloss im Stadtteil Obergimpern

Das dreigeschossige Schloss Obergimpern steht inmitten eines englischen Gartens hinter der Dorfkirche. Es wurde im 18. Jahrhundert anstelle einer früheren Wasserburg aus dem Jahre 1368 erbaut. Im 19. Jahrhundert erfolgt eine Umgestaltung, die dem Schloss das heutige Aussehen verlieh. An das herrschaftliche Anwesen schließt sich ein Wirtschaftsgebäude an. Die barocken Torpfeiler werden von Skulpturen bekrönt.

Schloss im Stadtteil Fürfeld

Schloss Fürfeld ist ein dreigeschossiger Bau aus dem Jahre 1557, der sich aus ineinander verschachtelten Flügeln zusammensetzt. Durch den Wiederaufbau zu Beginn des 18. Jahrhunderts, der nach der Zerstörung durch französische Truppen im Jahre 1693 notwendig wurde, erhielt das Schloss ein barockes Gesicht. Es wird von zwei freistehenden Ecktürmen (Archivturm und Hexenturm) flankiert, die durch einen Wehrgang mit dem Hauptgebäude verbunden sind. Im Osten schließt sich ein Wirtschaftshof an, der den Beinamen Unteres Schloss trägt. Schloss Fürfeld befindet sich im Privatbesitz von Angehörigen der Familie von Gemmingen. 

Städtisches Museum

Das Städtische Museum im Kulturhaus "Fränkischer Hof" gibt einen Überblick über die Salinengeschichte und Bädergeschichte von Bad Rappenau, das sich dank der erfolgreichen Solebohrungen des Salineninspektors Rosentritt zu einem bekannten Kurort entwickeln konnte. Das Museum beherbergt gleichzeitig ein umfangreiches archäologisches Fundgut zur Vorgeschichte und Frühgeschichte der Stadt. Außerdem sind in dem Kulturhaus die Volkshochschule, die Musikschule und die Stadt- und Kurbücherei untergebracht.
Öffnungszeiten des Museums: Sonntags 14 bis 17 Uhr.
Kostenlose Führungen finden jeden zweiten und vierten Samstag im Monat von 9 bis 10 Uhr statt.

Rosentritt-Grab

Auf dem Städtischen Friedhof befindet sich das Grabmal des Salineninspektors Georg Christian Henrich Rosentritt, dem Entdecker des Bad Rappenauer Salzlagers. Das Grab ist geschmückt mit Bohrstangen und Schlagmeißel, mit denen Rosentritt seine Tiefenbohrungen durchführte.

Katholische Kirche

Die an der unteren Salinenstraße gelegene katholische Kirche aus dem Jahre 1930 ist ein neubarocker Bau mit Zwiebelturm. Bemerkenswert ist eine Wanddekoration, die die 14 Kreuzwegstationen darstellt. Dieses Werk stammt ebenso von Franz Xaver Hemmerle aus Freiburg wie die Farbfenster mit der Taufe Jesu am Jordan, dem auferstehenden Christus, dem heiligen Rochus, dem heiligen Bonifatius und der heiligen Leoba.

Evangelische Kirche

In der Ortsmitte erhebt sich die 1888 errichtete evangelische Stadtkirche mit ihrem 47 Meter hohen Turm. Sie gehört zu den mustergültigsten Kirchenbauten im neugotischen Stil. Beeindruckend sind die hohen Spitzbogenfenster mit ihren reichen Maßwerkfüllungen, sowie die hohen und schlanken zweirahmigen Schallfenster am Glockenturm. Das 6 Meter hohe Altarfenster mit einer farbenprächtigen Darstellung der Auferstehung Christi stammt aus der Schule der Nazarener. Beachtenswert ist auch eine künstlerisch wertvolle Unterglasmalerei, die einen gotischen Christus zeigt. Sie wurde von der israelischen Künstlerin Paula Mautner angefertigt.

Auf dem Marktplatz neben der evangelischen Kirche steht der Stadt- oder Marktbrunnen. Die aus acht Scheiben bestehende Granitkugel des Brunnens symbolisiert die Zusammengehörigkeit der acht Bad Rappenauer Stadtteile mit der Kernstadt. Vor dem Sockel sieht man die entsprechenden Wappen. 

Mühlen im Fünfmühlental

Das Fünfmühlental beginnt im Stadtteil Zimmerhof, 2 Kilometer nordöstlich von Bad Rappenau. Entlang des Tals führt einer der schönsten Wanderwege der Region, an dem bis nach dem Zweiten Weltkrieg 5 Wassermühlen in Betrieb waren. Heute befindet sich in dem Tal ein privates Damwildgehege. Die Wegstrecke endet auf Burg Guttenberg und beträgt etwa 5 Kilometer Länge. Rastmöglichkeiten gibt es auf einem Waldgrillplatz in Zimmerhof und in der "Mühlenschenke" am Ende des Tals.

Villa Rustica

In der Nähe des Eingangs zum Fünfmühlental befindet sich die Ruine eines etwa 1800 Jahre alten römischen Gutshofs. Das Hauptgebäude ist in seinen Grundmauern wieder hergestellt worden und bildet zusammen mit dem Römersee ein beliebtes Ausflugsziel. Die Gegend um Bad Rappenau war fast 200 Jahre Teil des Römischen Weltreichs.

Hügelgräber Hügelgrab

Ebenfalls im Bad Rappenauer Stadtwald gibt es zwei Grabhügelgruppen, eine bei den "Drei Eichen", etwa 200 Meter von der Vulpius-Klinik entfernt, mit 5 Grabhügeln und die andere mit 17 Grabhügeln im "Heidenschlag", ca. 1200 Meter nordwestlich der Klinik. Dabei handelt es sich um vorgeschichtliche Begräbnisstätten von umliegenden Siedlungen. Grabbeigaben (Geräte, Waffen und Schmuck aus Bronze, Eisen, Glas und Bernstein) sind im Städtischen Museum Bad Rappenau ausgestellt.

Kakteensammlung

Die Kakteensammlung von Gerhard Freudenberger in der Friedenstraße fasziniert nicht nur Kakteenliebhaber. Mehrere tausend Kakteen in allen erdenklichen Formen und Größen mit wunderschönen exotischen Blüten füllen drei Gewächshäuser. Sie stammen vor allem aus Mittel- und Südamerika und werden von ihrem Besitzer vermehrt. 
Führungen finden jeweils donnerstags von 15 bis 17 Uhr statt. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung im Verkehrsamt erforderlich.

Wald- und Vogellehrpfad

Hinter der Vulpius-Klinik beginnt der Bad Rappenauer Stadtwald. Mitten in diesem Wander- und Erholungsgebiet wurde rings um einen kleinen See ein Wald- und Vogellehrpfad angelegt, der tiefere Einblicke in die heimischen Baum- und Vogelarten vermittelt. Von April bis einschließlich Oktober findet jeweils am ersten Montag des Monats um 13.30 Uhr eine kostenlose Waldführung mit dem Förster statt. In den letzten Jahren ist zusätzlich ein Obstbaumlehrpfad geschaffen worden, der seltene Sorten pflegt und das Interesse für den Streuobstbau und fast vergessene Obstsorten wecken möchte. Auf über 50 Hinweistafeln kann sich der Spaziergänger über heimatliches Obst informieren.

Freizeitangebote

Freunde der Natur und einer schönen Landschaft kommen bei Spaziergängen durch den Kurpark, durch die rund zehn Monate hindurch "blühende" Fußgängerzone Salinenstraße, zur Sole-Bohranlage am Einsiedelwald, zum Waldsee im Bad Rappenauer Wald oder durch das romantische Fünfmühlental auf ihre Kosten.

Freunde des nassen Elements finden Spaß im Sole-Hallenbad, dessen Heilkraft vor allem Asthma- und Rheumakranken Linderung verspricht. Dort wird auch kostenlos Wassergymnastik angeboten. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man sich im Sole-Freibad mit beheiztem Wellenbecken und Massagebrunnen vergnügen.

Gesellschaftlicher Mittelpunkt ist das Kurhaus. Hier finden mit Ausnahme von Dienstag täglich Tanznachmittage, Tanzabende und häufig auch Konzerte mit dem Kurorchester statt. Konzerte mit Meistern und jungen Künstlern, Kabarett, Begrüßungsabende, Diavorträge und Autorenlesungen bilden einen bunten Veranstaltungsreigen.

Wer gerne Tennis oder Golf spielt, sollte seine Sportausrüstung nicht vergessen. Tennisplätze befinden sich in der Kernstadt Bad Rappenau (3 Hallen- und 10 Freiplätze) und in den Stadtteilen Heinsheim (3 Freiplätze), Obergimpern (4 Freiplätze) und Fürfeld (4 Freiplätze). Der landschaftlich reizvoll gelegene 18-Loch-Golfplatz mit einer Länge von 6103 Metern steht Gästen ganzjährig offen. Eine Minigolfanlage gibt es im Kurpark. Angelmöglichkeit besteht im Stadtteil Heinsheim am Neckar. 

Bad Rappenau | Kuranlagen | Heinsheim | Burgruine Ehrenberg | Schloss Heinsheim

Burgenstraße

 

 

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Burgenstraße

1 Mannheim – Neckarzimmern

2 Haßmersheim – Heilbronn

2.01 Haßmersheim
2.02 Burg Guttenberg

2.03 Gundelsheim – Deutschordensstadt
2.04 Schloss Horneck

2.05 Bad Rappenau
2.06 Bad Rappenau – Kuranlagen
2.07 Heinsheim – Burgruine Ehrenberg – Schloss Heinsheim

2.08 Offenau

2.09 Bad Wimpfen
2.10 Wimpfen im Tal
2.11 Wimpfen am Berg
2.12 Ehemalige Kaiserpfalz

2.13 Bad Friedrichshall
2.14 Kochendorf – Greckenschloss
2.15 Wasserschloss Lehen
2.16 Hagenbach
2.17 Schloss Heuchlingen
2.18 Jagstfeld
2.19 Duttenberg – Burg Duttenberg
2.20 Untergriesheim

2.21 Oedheim

2.22 Möckmühl

2.23 Neckarsulm

2.24 Heilbronn
2.25 Kiliansplatz, Kilianskirche, Rathaus, Käthchenhaus
2.26 Weitere Sehenswürdigkeiten in Heilbronn

3 Jagsthausen – Rothenburg o. d. Tauber

4 Colmberg – Nürnberg

5 Erlangen – Heiligenstadt

6 Bamberg – Bayreuth

7 Cheb – Prag

 

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Stand: Thursday, 31. March 2016 - URL dieser Seite: http://burgen.strasse-online.de/2-hassmersheim-heilbronn/2-05-bad-rappenau/index.html