2.26 Weitere Sehenswürdigkeiten in Heilbronn am
Neckar
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| Deutschhof und Deutschordensmünster St.
Peter und Paul Der Gebäudekomplex der ehemaligen Deutschordenskommende erstreckt sich unweit der Kilianskirche und unmittelbar südlich des historischen Standorts des Kirchbrunnens. Ab dem 13. Jahrhundert diente der so genannte Deutschhof als Residenz des Ordens. Mit der Säkularisierung ging er 1805 an Württemberg. In der Nachkriegszeit dem Original nachgebaut, dient er heute als Kulturzentrum der Stadt. In ihm sind die Volkshochschule, das Stadtarchiv, die Stadtbibliothek und die Städtischen Museen untergebracht. Das beherrschende Bauwerk des Deutschhofes ist das Deutschordensmünster, die Mutterkirche der Heilbronner Katholiken. Die ältesten Bauteile befinden sich im Turmbereich. Der romanische Unterbau geht auf die Marienkapelle des Deutschordens (um 1240) zurück. Im Kreuzgewölbe der Turmkapelle treffen sich islamische und germanische Einflüsse. Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche barockisiert. Nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg konnte der Wiederaufbau 1968 vollendet werden. Aus dieser Zeit stammen auch die meisten Ausstattungsstücke wie z. B. der Altar, der Tabernakel oder die Kreuzweg-Mosaiken. Die Chorfenster und Deckengemälde stammen ebenfalls aus der Nachkriegszeit. 1977 wurde die Deutschordenskirche St. Peter und Paul zum Münster erhoben. Wasserschloss Kirchhausen Das Wasserschloss des Deutschritterordens aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts steht in der Ortsmitte des Heilbronner Stadtteils Kirchhausen. Es ist ein prächtiger Renaissancebau mit zwei Flügeln und Innenhof, Ecktürmen mit Kegeldächern, Resten eines ringsum laufenden Grabens und Löwenschießscharten beiderseits der Tore. Naturhistorisches Museum Das Naturhistorische Museum ist in einem ehemaligen Schlacht- und Gerichtshaus
untergebracht, einem Renaissance-Gebäude um 1600. Es entführt in die Urzeiten der Erde
und der Entwicklung des Lebens und zeigt eine umfassende Fossilien- und
Mineraliensammlung. Die Bronzefigur am Eingang ist ein Käthchen-Denkmal. Weinbaumuseum und Schifffahrtsmuseum In dem Weinbaumuseum und Schifffahrtsmuseum befindet sich ein wertvoller
Sammlungsbestand, der die Arbeiten im Weinberg, den Alltag und die Lebensweise der
Weingärtner, die historische Entwicklung im Weinbau und die Geschichte der
Neckar-Schifffahrt von der Römerzeit bis heute lebendig werden lässt. Götzenturm und Bollwerksturm Von der ehemaligen Stadtbefestigung sind lediglich noch zwei Türme erhalten. Der aus den Steinen der geschleiften Raubritterburg Klingenberg erbaute, 30 Meter hohe Götzenturm war der Südwestpfeiler der Stadtmauer von Heilbronn. Den populären Namen erhielt er durch Goethes Drama, in dem Götz von Berlichingen entgegen der Historie vor einem solchen Turm stirbt. Angeblich soll der Ritter auch die erste Nacht seiner Heilbronner Haft hier verbracht haben. Dies könnte aber auch auf den Bollwerksturm zutreffen. Der Rundturm ist ebenfalls Zeuge der staufischen Stadtmauer. Hafenmarktturm Der 43 Meter hohe Hafenmarktturm stellt den Rest des ehemaligen Franziskanerklosters dar, das 1272 als ältestes Kloster von Heilbronn gegründet wurde. Er wurde im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut. Seinen Namen hat er vom Geschirr- und Hafenmarkt, der schon im Jahre 1487 in der Heilbronner Marktordnung genannt wurde und jetzt wieder jährlich am ersten Oktoberwochenende stattfindet. Der Hafenmarktturm kann bestiegen werden. Wartberg Vom Wartberg (308 m. ü. M.) aus hat man den schönsten Blick auf die Stadt und ihre Umgebung. Bei klarem Wetter kann man bis zu den Stuttgarter Bergen, dem Odenwald und den Vogesen sehen. Wer noch höher hinaus will, kann den Wartbergsturm besteigen. Dieser diente früher dazu, die Bürger im Tal mit Signalen über viele Vorgänge von anrückenden Feinden bis zu Feuersbrünsten zu informieren. Ein Höhenrestaurant mit windgeschützter Terrasse sorgt für das leibliche Wohl hungriger oder durstiger Besucher. Weitere Sehenswürdigkeiten Weitere sehenswerte Sakral- und Profanbauten in Heilbronn sind unter anderem die evangelische Nikolaikirche im Norden der Altstadt, der Alte Bahnhof und das Trappenschlösschen inmitten des Trappensees, das 1784 für den holländischen Admiral von Kinkel erbaut wurde und heute als internationales Kunstauktionshaus dient. Heilbronn | Kiliansplatz, Kilianskirche,
Rathaus, Käthchenhaus | Deutschhof und
Deutschordensmünster St. Peter und Paul, Wasserschloss Kirchhausen,
Naturhistorisches Museum, Weinbaumuseum und Schifffahrtsmuseum, Schlosshotel Liebenstein, Neckarwestheim am Neckar, südlich von Heilbronn
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Burgenstraße
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Deutschordensstadt 2.05 Bad Rappenau 2.09 Bad Wimpfen 2.13 Bad Friedrichshall 2.24 Heilbronn 3 Jagsthausen Rothenburg o. d. Tauber
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