2.16 Hagenbach
Stadtteil von Bad Friedrichshall
an Neckar, Jagst und Kocher und an der Burgenstraße

Kurort Schloss Lehen Kochendorf Schloß Salzbergwerk Jagstfeld Jagsthausen Sehenswertes Heilbronn
.

Der Stadtteil Hagenbach

Der Stadtteil Hagenbach mit etwa 1500 Einwohnern liegt

nördlich von Kocher und 2.14 Kochendorf,

östlich von Kocherwald und 2.18 Jagstfeld,

südöstlich von 2.19 Duttenberg und

südlich von Jagst und 2.20 Untergriesheim.

Geographisch gesehen bildet er somit fast den Mittelpunkt der Stadt 2.13 Bad Friedrichshall. Geschichtlich gesehen war Hagenbach als ein Ort mit ärmlichen Verhältnissen jedoch lange Zeit eher das Stiefkind unter den umliegenden Gemeinden. Eines der schönsten Häuser des Ortes ist das Alte Rathaus mit massivem Untergeschoss und Fachwerkobergeschoss. Errichtet wurde es an gleicher Stelle, wo sich früher das feste Haus der Herren von Wittstatt befand. 

Zur Geschichte von Hagenbach

Auf der Gemarkung Hagenbach stand schon zur Römerzeit ein Gutshof. Der Ort selbst entstand nach der Rodung eines Waldgebietes in der Zeit um 1100. Damals hieß er noch Hagenbuch, benannt nach dem Heckenzaun aus Hagebuchen, der zum Schutz vor den Waldtieren um die Äcker und Wiesen angelegt worden war. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 1296. Hagenbach war wie das benachbarte 2.14 Kochendorf Reichsgut, das von dem ortsansässigen Adel, den Herren von Wittstatt, verwaltet wurde. Die neugegründete Linie derer von Wittstatt führte zusätzlich den Namen von Hagenbuch. 

Kirchlich gehörte Hagenbach ursprünglich zur Mutterpfarrei 2.19 Duttenberg. Später wurde die Hagenbacher Kapelle (heutige Friedhofskapelle) eine Filiale von 2.20 Untergriesheim. Wann der Wechsel erfolgt ist, ist geschichtlich jedoch nicht belegt.

Die Herren von Wittstatt konnten von den Einkünften in Hagenbach allein nicht leben.
Daher hatten sie auch Besitztümer in

2.09 Wimpfen, 2.23 Neckarsulm,

2.19 Duttenberg und 2.17 Heuchlingen.

1506 wurde Hagenbach durch Philipp von Wittstatt an den Deutschen Ritterorden verkauft. Unter dessen Herrschaft tauchte möglicherweise aufgrund eines Schreibfehlers erstmals der heutige Name Hagenbach auf. Auf einen Bach jedenfalls ist er nicht zurückzuführen.

1935 schloss sich Hagenbach der zwei Jahre zuvor gegründeten Gemeinde 2.13 Bad Friedrichshall an, die bis dahin aus den Orten

2.14 Kochendorf und 2.18 Jagstfeld

bestanden hatte. Den Grund für die Eingemeindung bildete in erster Linie die Tatsache, dass auf der Hagenbacher Gemarkung das Wehr für den Salinekanal lag. Nach dem Zusammenschluss entstand nördlich des Kochers zwischen 2.14 Kochendorf und Hagenbach eine neue Siedlung, die so genannte Hübsch-Jörgen-Siedlung

Sehenswertes in Hagenbach

Kilianskirche in Hagenbach

Die katholische Kilianskirche in Hagenbach wurde 1753 im Barockstil erbaut. Gestiftet wurde sie von Johann Christoph von Buseck, der zu dieser Zeit Deutschordenskomtur in 2.03 Gundelsheim war.
Baumeister war Franz Häfele aus 2.13 Neckarsulm. Die neue Kilianskirche ersetzte die alte Kapelle (heutige Friedhofskapelle) als Dorfkirche. An der östlichen Giebelseite war ein Glockentürmchen angebracht. Nachdem die Kilianskirche zu klein geworden war erfolgte im Frühjahr 1959 die Grundsteinlegung zu einem erweiterten Bau, wobei die Barockkirche als Chorraum erhalten blieb. Gleichzeitig erhielt das neue Gotteshaus an seiner Südwestecke einen 33 m hohen Kirchturm. Bereits im Herbst 1959 konnte die neue Kirche eingeweiht werden. Unter den Ausstattungsstücken verdienen der Hochaltar, die Seitenaltäre und die Kanzel aus der Barockzeit. Am Chorbogen erkennt man das Wappen des Stifters von Buseck.

Friedhofskapelle in Hagenbach

Die heutige Friedhofskapelle stammt noch aus romanischer Zeit. Bis zum Bau der Kilianskirche Mitte des 18. Jahrhunderts diente sie als Dorfkirche. Im Innern sind Wandmalereien aus der Spätgotik und der Renaissance zu sehen. Im Zuge umfassender Restaurierungsmaßnahmen ab 1971 wurde der spätgotische, St. Kilian geweihte Flügelaltar entfernt und in die neue Barbarakirche in 2.14 Kochendorf überführt.
Burgenstraße
von Mannheim bis Prag

2 Haßmersheim – Heilbronn, Neckar

2.01 Haßmersheim

2.02 Burg Guttenberg

2.03 Gundelsheim – Deutschordensstadt

2.04 Schloss Horneck

2.05 Bad Rappenau

2.06 Bad Rappenau – Kuranlagen

2.07 Heinsheim – Burgruine Ehrenberg – Schloss Heinsheim

2.08 Offenau

2.09 Bad Wimpfen

2.10 Wimpfen im Tal

2.11 Wimpfen am Berg

2.12 Ehemalige Kaiserpfalz

2.13 Bad Friedrichshall

2.14 Kochendorf – Greckenschloss

2.15 Wasserschloss Lehen

2.16 Hagenbach

2.17 Schloss Heuchlingen

2.18 Jagstfeld

2.19 Duttenberg – Burg Duttenberg

2.20 Untergriesheim

2.21 Oedheim

2.22 Möckmühl

2.23 Neckarsulm

2.24 Heilbronn

2.25 Kiliansplatz, Kilianskirche, Rathaus, Käthchenhaus

2.26 Weitere Sehenswürdigkeiten in Heilbronn


Burgenstraße
von Mannheim bis Prag

1 Mannheim – Neckarzimmern
Baden-Württemberg

2 Haßmersheim – Heilbronn, Neckar
Baden-Württemberg

3 Jagsthausen – Rothenburg o. d. Tauber
Baden-Württemberg, Franken, Bayern

4 Colmberg – Nürnberg
Franken, Bayern

5 Erlangen – Heiligenstadt
Franken, Bayern

6 Bamberg – Bayreuth
Franken, Bayern

7 Cheb – Prag
Tschechische Republik
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2.14 Kochendorf – Greckenschloss

2.15 Wasserschloss Lehen

2.16 Hagenbach

2.17 Schloss Heuchlingen

2.18 Jagstfeld


2 Haßmersheim – Heilbronn, Neckar

Burgenstraße von Mannheim bis Prag
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Stand:Dienstag, 28. April 2020 - 5395